Eine Sache mit Leidenschaft zu verfolgen. Dabei, die manchmal unbequemen Schritte selbst gehen. Hinfallen und wieder aufstehen. Das ist es, was Leistungssportler oft von anderen Menschen unterscheidet.

Jeder, der sich in den letzten Jahren mit Triathlon auseinandergesetzt hat, ist zwangsläufig mit dem Namen Jan Frodeno in Berührung gekommen. Der Ausnahmeathlet hat in den letzten Jahren viele Titel gewonnen, darunter die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen oder den ersten Platz beim IRONMAN auf Hawaii.

Für uns als Personal Trainer und immer noch begeisterte Sportler sind die körperlichen wie auch mentalen Leistungen, die Jan Frodeno Jahr für Jahr leistet, sehr beeindruckend. Als ehemaliger Triathlet, der selbst viele Jahre intensiv im  aktiv war und mehrere Wettkämpfe über die Kurz- und Langdistanz erfolgreich absolviert hat, kenne ich die Voraussetzungen nur zu gut. Für meinen Kollegen Ken Niestolik, ist als Volleyballer und ambitionierter Radsportler der Triathlon eine wunderbare Möglichkeit, Bewegung, Wettkampf und mentale Leistung zu kombinieren.

Genau diese Themen greift Jan Frodeno in seinem neuen Buch auf. Er schreibt sehr anschaulich über seine Anfänge als Rettungsschwimmer, seine ersten Radrennen und die prägenden Momente und seine Begleiter, die ihn zum Triathlon Sport gebracht haben. Neben seinen Erfolgen bei Welt- und Europameisterschaften und den Olympischen Spielen durchlebt er auch Momente des Zweifels und stellt vieles Infrage. Er erlebt prägende Rückschläge und findet doch seinen Fokus zurück.

Eine Aussage im Buch ist uns dabei besonders im Gedächtnis geblieben:

„Es gibt niemanden, der für dich den Schalter im Kopf umlegen kann. Du musst es ganz allein machen. Du musst die Grenzen in deinem Kopf selbst verschieben – nach vorne.“

Aus unserer Sicht ist diese Aussage nicht nur für einen Leistungssportler zutreffend, der 3,8km schwimmt, 180km Rad fährt und dann noch einen Marathon läuft. Auch bei uns im Alltag ist das eine wichtige Erkenntnis. Dabei muss man das nicht mit sich alleine ausmachen, sondern braucht vielleicht einen Vertrauten, einen Trainer oder einen Partner. Ohne diese Weggefährten wäre er auch nicht so erfolgreich. Jeder von uns braucht ein Team aus Familie, Freunden, Trainingspartnern und vor allem Menschen die uns in schwierigen Situationen Halt und Zuversicht geben.

Das Buch ist eine wunderbare Geschichte eines Leistungssportlers, der mit sehr viel Leidenschaft, Siegeswille und Optimismus die Weltspitze erklommen hat. Er fasst es schön zusammen: „Ich habe keinen Plan B – also muss Plan A funktionieren.“

 

Hier gibts noch den Link zum Buch:

https://www.ryzon.net/collections/frodissimo/products/jan-frodeno-eine-frage-der-leidenschaft