Ich beobachte den Wunsch von uns Menschen als Individuum, als einzigartig und etwas Besonderes wahrgenommen zu werden. Gerade bei Pubertierenden ist dieses Merkmal ja bekanntermaßen sehr ausgeprägt. Dahinter steht wohl auch ein Wunsch der Abgrenzung. Unsere Handlung steht aber oft im Gegensatz dazu. Ich sehe viele Menschen, die sich ähnlich anziehen, den selben Haarschnitt tragen, etc. Man uniformiert sich dann doch wieder. Wir achten auf die gleiche Form (Uni= gleich/ Form= Aussehen).

Wir scheinen in einem Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach Individualität und der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft zu stecken. Versuchen mitzuhalten. Manchmal würde ich sogar sagen durchzuhalten. Denn wir betreiben sehr viel Aufwand, um dieses Gerüst aufrecht zu halten. Irgendwann gerät dieses Gerüst jedoch ins Wanken. Meist dann, wenn wir wieder an unsere eigenen Bedürfnisse erinnert werden. Oder wenn die Anforderungen von Außen zu hoch werden. Wir erleben Chaos in unserem System. Soweit ist dieses Chaos prima! Es wirkt wie ein reinigendes Gewitter. Wir haben dann die Möglichkeit für uns ein Update zu machen. Aufmerksam auf zu sein, für unsere eigenen Bedürfnisse. Dafür benötigt es Mut! Sind wir aber wieder im Einklang mit uns selbst, finden unseren Weg und nehmen dabei unser Umfeld mit, dann Leben wir im Einklang. Gesundheit, Energie und Lebensfreude ist dann die logische Konsequenz, die sich ergibt.

 

Wo stehen Sie gerade? Haben Sie „Drive“ und Energie? Fühlen Sie sich gesund und stabil? Dreht sich das Lebensrad schnell oder in einem angenehmen Tempo? Handeln Sie – gerade dann, wenn es turbulent zugeht und eigentlich nichts geht!

 

Ihr Timo Bartel