Sie reiben sich oft mit der Kollegin im Büro? Ihre Kunden bringen Sie um den Schlaf? Mit Ihrem Partner diskutieren Sie sich um den Verstand?

Sind diese Situationen wiederkehrend, werden sie zu Gewohnheiten. Halten erst einmal an, kosten sie Kraft und Energie.

Schaffen wir es in einer solchen Situation zur Seite zu treten, erfahren wir Abstand. Sagen Sie sich bei der nächsten Gelegenheit „Stop“, verlassen Sie den Raum oder verändern Sie Ihre Körperhaltung. Stellen Sie sich bewusst die Frage: „ Wie geht es mir gerade?

 

Als nächstens wechseln Sie die Perspektive. Suchen Sie nach guten Gründen für das Verhalten der Gegenseite. Weshalb tut er oder sie was er tut? Weshalb könnte das gerechtfertigt sein?

Fühlen Sie jetzt noch einmal in sich hinein. Was nehmen Sie wahr? Wie geht es Ihnen jetzt?

Hat sich Ihr Zustand verändert? Wenn ja, dann wäre das bereits eine gute Entlastung für Sie.

 

Nebenbei könnte das auch eine bessere Grundlage zur Klärung der grundsätzlichen Situation sein. Sollte sich Ihr Zustand nicht verändert haben, so liegen diese Themen tiefer. Sie benötigen dafür einen Sparringspartner, der Ihnen hilft ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Das kann durchaus Spaß machen und verliert damit auch seine belastende Bedeutung.

Ihr Timo Bartel