Dieses Zitat von Christian Morgenstern erinnert uns daran wie eng unser Körper mit unserer Gedanken- und Gefühlswelt verbunden ist. Beschäftigen wir uns längerfristig mit belastenden Themen, so benötigen wir immer eine Kompensation. Einen Möglichkeit die Anspannung, die auf der einen Seite herrscht, auf einer anderen Seite auszugleichen.

Wir schauen dann vielleicht mehr Fernsehen, um uns abzulenken und abzuschalten. Dieses Verhalten ist gut und von der Natur auch so vorgesehen. Es braucht immer einen Ausgleich. Hält aber die Kompensation an oder es werden zu viele, dann kann das eine weitere Belastung bedeuten. Durch den langen, sich stetig wiederholenden Fernsehabend schlafen wir vielleicht schlechter. Am Morgen sind wir dadurch gerädert und sehen auch müde aus. Unser Partner sagt vielleicht, du siehst so müde aus. Und genau hier übersetzt unser Körper wieder unserer Seele und zeigt uns das etwas nicht ganz stimmig ist.

Sind wir ständig im Stress und hetzen von Aufgabe zu Aufgabe, so steigen unsere Stresshormone an. Sie helfen uns leistungsfähig zu sein. Sie aktivieren so, zum Beispiel unsere Muskeln. Dauert diese Aktivierung an, dann entstehen daraus Verspannungen.

Meist spüren wir sogar, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist. Halten aber an alten Gewohnheiten und Glaubenssätzen fest. Sind wir aber ehrlich zu uns selbst, dann erleben wir wie unser Körper wieder eins mit der Seele wird.

Nehmen Sie einmal ein Bild von sich, von vor mindestens zehn Jahren oder älter. Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Schauen Sie abwechselnd auf Ihr Foto und Ihr Spiegelbild. Dabei stellen Sie sich die Frage: Was hat sich verändert in meinem Leben?

Die Antwort auf diese Frage ist der erste Schritt in Richtung einer Veränderung!

Ihr Timo Bartel